Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit einem Anliegen an mich: Sie berichten von vermehrten Rattensichtungen in verschiedenen Stadtteilen Norderstedts. Insbesondere aus Wohngebieten, Grünanlagen und Bereichen entlang von Gewässern erreichen mich entsprechende Hinweise.
Ratten stellen nicht nur ein Ärgernis dar, sondern können auch hygienische Risiken mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig, dass die Stadt die Entwicklung der Population kontinuierlich beobachtet und dort handelt, wo ein Befall festgestellt wird.
Vor diesem Hintergrund habe ich eine offizielle Anfrage an die Oberbürgermeisterin der Stadt Norderstedt gestellt. Ich möchte unter anderem wissen:
Wie stellt sich die aktuelle Situation der Rattenpopulation in Norderstedt dar?
Gibt es Stadtteile mit besonderen Schwerpunkten?
Welche Maßnahmen werden derzeit auf öffentlichen Flächen und in der Kanalisation durchgeführt?
Wie haben sich die gemeldeten Rattenbefälle in den vergangenen Jahren entwickelt?
Welche Auswirkungen haben die geänderten gesetzlichen Vorgaben zur Rattenbekämpfung auf die Arbeit der Stadtverwaltung?
Hintergrund meiner Anfrage ist, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Rattengiften in den vergangenen Jahren verändert haben. Dadurch stehen Kommunen vor neuen Herausforderungen bei der Bekämpfung von Ratten. Umso wichtiger ist es zu erfahren, wie Norderstedt mit dieser Situation umgeht und ob die bestehenden Maßnahmen ausreichen.
Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger transparent über die Situation informiert werden. Ebenso müssen mögliche Problembereiche frühzeitig erkannt und wirksame Maßnahmen ergriffen werden, damit sich Rattenbestände nicht unkontrolliert ausbreiten.
Sobald mir die Antworten der Stadtverwaltung vorliegen, werde ich diese selbstverständlich veröffentlichen und die Bürgerinnen und Bürger über die Ergebnisse informieren.
Ihr
Sven Brauer
Stadtvertreter der CDU in Norderstedt
Kreistagsabgeordneter der CDU Segeberg